Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
DOCA

DOCA

D.O. (Denominación de Origen) ist eine Klassifizierung spanischer Weine. Sie entspricht etwa den französischen VDQS und erfasst die bekanntesten klassischen Weine Spaniens. Heute gibt es über 60 D.O.s (zur Zeit 66). Jede D.O. wird zusammen mit der örtlichen Verwaltung und dem I.N.D.O. in Fragen der Qualitätskontrolle wie Erträge und Rebsorten entscheiden. Eine Klassifizierung mit strengeren Auflagen als die D.O. ist die Denominación de Origen Calificada (D.O.C. oder D.O.Ca.), welche erstmals 1991 in der Rioja eingeführt wurde. Die Produktionsvorschriften dieser "klassifizierten" Herkunftsbezeichnung legen genau umgrenzte Anbaugebiete, das Rebsortiment, maximale Ertragsmengen etc. fest. Seit 2001 darf auch das Anbaugebiet Priorato (katalanisch Priorat) die Herkunftsbezeichnung D.O.C. tragen. Als D.O./D.O.C./D.O.Ca. klassifiziert sind zur Zeit in Spanien folgende Weinbauregionen:
- Abona
- Alella
- Alicante
- Almansa
- Ampurdán-Costa Brava
- Bierzo
- Binissalem-Mallorca
- Bullas
- Calatayud
- Campo de Borja
- Cariñena
- Cava
- Chacolí de Getaria
- Chacolí de Vizcaya
- Cigales
- Conca de Barberá
- Condado de Huelva
- Costers del Segre
- El Hierro
- Jerez-Xérès-Sherry
- Manzanilla de Sanlúcar
- Jumilla
- La Mancha
- La Palma
- Lanzarote
- Málaga
- Méntrida
- Mondéjar
- Monterrei
- Montilla-Moriles
- Navarra
- Penedès
- Pla de Bages
- Priorato
- Rías Baixas
- Ribeira Sacra
- Ribeiro
- Ribera del Duero
- Ribera del Guadiana
- La Rioja
- Rueda
- Somontano
- Taraconte-Acentejo
- Tarragona
- Terra Alta
- Toro
- Utiel-Requena
- Valdeorras
- Valdepeñas
- Valencia
- Valle de Güímar
- Valle de la Orotava
- Vinos de Madrid
- Ycoden-Daute-Isora
- Yecla Siehe auch den Artikel Weinbau in Spanien. Kategorie:Qualitätsstufe (Wein)

Spanien

Das Königreich Spanien (amtlich spanisch Reino de España, katalanisch Regne d'Espanya, galicisch Reino de España, baskisch Espainiako Erresuma) liegt im Südwesten Europas und nimmt den größten Teil der Iberischen Halbinsel ein.

Geographie

Spanien befindet sich, ebenso wie Portugal (im Westen) und das zum Vereinigten Königreich gehörende Gibraltar (im Süden), auf der iberischen Halbinsel, von der Spanien sechs Siebtel einnimmt. Im Nordosten, entlang des Gebirgszuges der Pyrenäen, grenzt Spanien an Frankreich und den Kleinstaat Andorra. Außerdem gehören die Inselgruppen der Balearen, im Mittelmeer gelegen, und der Kanaren, im Atlantik, sowie die an der nordafrikanischen Küste gelegenen Städte Ceuta und Melilla zum Staatsgebiet. Spanien ist das drittgrößte Land Europas. In Frankreich besitzt Spanien die Exklave Llívia. Außerdem gehören Spanien die vor der marokkanischen Küste gelegenen Inseln Islas Chafarinas, Peñón de Vélez de la Gomera, Alhucemas, Alborán und die Islas Columbretes. Die Zugehörigkeit der Insel Perejil ist zwischen Marokko und Spanien nicht geklärt. Der höchste Berg Spaniens ist mit 3.718 m Höhe der Pico del Teide auf der Insel Teneriffa, die zu den Kanarischen Inseln gehört. Die Städte Ceuta und Melilla liegen in Nordafrika und grenzen an das Mittelmeer sowie Marokko. Der nördlichste Punkt Spaniens ist die Estaca de Vares, der westlichste das Kap Toriñana, beide in Galicien, der südlichste die Punta Marroquí bei Tarifa, der östlichste das Kap de Creus. Die größte Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt 856 km und von Osten nach Westen 1020 km. Die Nordküste Spaniens verläuft fast in gerader Linie und bildet nur zwischen Gijón und Avilés sowie zwischen Ribadeo und A Coruña (spanisch La Coruña) bedeutendere Vorsprünge nach Norden. Gegenüber den übrigen Küsten des Landes zeichnen sich diese Küstenabschnitte durch Schroffheit und schlechte Zugänglichkeit aus. Ursächlich hierfür ist, dass hier die Gebirge fast überall dicht ans Meer heranrücken. Zugänglich sind diese Küstenabschnitte nur an den Mündungen der Flüsse und der tief in das Land einschneidenden Meeresarme (Rías), die insbesondere an der Küste von Galicien häufig auftreten. Auch die Westküste Spaniens trägt im Ganzen diesen Charakter; doch ist sie viel zugänglicher als der Norden, da hier die Gebirge nur in den Kaps bis an das Meer herantreten und sich im Hintergrund der Rias gewöhnlich Ebenen befinden. A Coruña Charakteristisch für die Süd- und Ostküste sind dagegen eine Anzahl weiter, flacher Meerbusen und dazwischen befindliche, in felsige Vorgebirge endende Landvorsprünge. Diese Abschnitte sind zugänglicher als die Nord- und Westküste. Die wichtigsten Buchten der Südküste sind von Westen nach Osten die Golfe von Cádiz, Málaga und Almería sowie die Bucht von Cartagena, an der Ostküste die Bahía von Alicante und der Golf von Valencia. Die größten Flüsse Spaniens sind der Duero, der Tajo und der Ebro. Die Vegetation der Iberischen Halbinsel teilt sich in drei große Bereiche auf:
- Vegetation des feuchten Spanien: Eichen, Buchen
- Vegetation des trockenen Spanien: immergrüne Eichen (Steineichen, Korkeichen), Pinien
- Vegetation der Gebirge je nach Höhe: Steineichen, Korkeichen, Eichen, Kastanien, Wiesen, Tundra Intensiver Anbau von Kulturpflanzen erfordert Bewässerungsanbau.

Bevölkerung

Sprachen

In Spanien werden überwiegend Spanisch (Español/Castellano, "Kastilisch"), Katalanisch (Català) und Galicisch (Gallego), sowie das Baskische (Euskara) gesprochen. Die spanische Sprache ist im gesamten Staatsgebiet Amtssprache, während die anderen drei nur in den entsprechenden Autonomen Regionen diesen Status genießen. Ferner wird in der Autonomen Region València eine Variation des Katalanischen, Valencianisch (Valencià), und auf den Balearen wird eine weitere lokale Variante des Katalanischen, das Mallorquin (Mallorquí/Balear), gesprochen. Daneben existieren einige Minderheitensprachen, welche von einer geringen Anzahl von Menschen gesprochen werden. Zu diesen zählt Asturisch-Leonesisch (Bable), Aragonesisch (Fabla aragonesa) und Aranesisch. In Melilla spricht die masirische Minderheit zudem Tamazight, in Olivenza (Extremadura) wird noch teilweise Portugiesisch gesprochen. Portugiesisch Während der Urlaubssaison arbeiten in den Tourismusregionen auch Saisonarbeiter aus Deutschland und Polen, vielfach auch Südamerikaner. In einigen Tourismusregionen wie der Costa Blanca oder der Costa del Sol sind vergleichsweise viele Deutsche und Engländer dauerhaft ansässig. Als Fremdsprachen werden meist Englisch und Französisch gesprochen. Jüngere Spanier sprechen als Fremdsprache zumeist Englisch, Ältere eher Französisch. In der breiten Bevölkerungsmasse sind anwendbare Fremdsprachenkenntnisse aber nach wie vor nicht die Regel. In von Touristen gerne besuchten Gebieten am Mittelmeer, den Balearen und auf den Kanarischen Inseln ist zum Teil Deutsch gebräuchlich. In Katalonien wird an den Schulen und Universitäten größtenteils auf Katalanisch gelehrt; Spanisch darf dort jedoch von allen Studenten in Unterricht und Klausuren benutzt werden.

Religion

Spanien ist ein vorwiegend katholisches Land. 92 % der Bevölkerung (Stand: 2000) gehören offiziell der römisch-katholischen Kirche an. Im Rahmen einer Studie des staatlichen Meinungsforschungsinstitutes Centro de Investigaciones Sociológicas im Jahr 2002 gaben hingegen nur 80 % der Befragten an, Katholiken zu sein. 12 % bezeichneten sich als nicht religiös. Finanziert wird die katholische Kirche vom spanischen Staat auf Grundlage eines Vertrages zwischen diesem und dem Heiligen Stuhl. Da also in Spanien die katholische Kirche nicht aus direkt entrichteten Steuern der Gläubigen finanziert wird, bringt ein offizieller Kirchenaustritt somit keine finanziellen Vorteile. Innerhalb der katholischen Kirche gibt es die in sich sehr stark geschlossene Gruppierung Opus Dei. Die Muslime machen 0,5 %, die Protestanten 0,3 % der Bevölkerung aus. Juden, Angehörige anderer Konfessionen und Konfessionslose stellen 7,2 % der Bevölkerung. Siehe auch: Katholische Kirche in Spanien, Islam in Spanien, Protestantismus in Spanien, Judentum in Spanien

Größte Städte

Städte mit über 100.000 Einwohnern, mit Einwohnerzahl. (Stand: 1. Januar 2004)

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Spaniens Die Ureinwohner der Pyrenäenhalbinsel waren die Kelten und die Iberer, nach denen auch die Halbinsel benannt worden ist. Im 11. Jahrhundert v. Chr. siedelten sich die Phönizier an der Südküste an; die berühmteste von ihren Kolonien war Cádiz (Gades). Die Bezeichnung Spanien leitet sich von der römischen Bezeichnung "Hispania" ab (phönizisch "Küste der Klippschliefer"; was die Phönizier für Klippschliefer hielten, waren in Wirklichkeit Kaninchen). Geprägt wurde das Land auch durch die jahrhundertelange arabische Vorherrschaft, deren Erbe sich sowohl in der Architektur als auch in der Sprache niedergeschlagen hat. Mit der Vertreibung der Mauren von der iberischen Halbinsel (Wiedereroberung - Reconquista) und der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 stieg Spanien vorübergehend zur Weltmacht auf.

Politik

Gemäß der Verfassung vom 6. Dezember 1978 ist Spanien ein sozialer und demokratischer Rechtsstaat mit der Staatsform einer parlamentarischen Monarchie (Art. 1, Abs. 3 der spanischen Verfassung). Der Königstitel ist erblich. Der derzeitige König ist Juan Carlos I. Der König ist Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Thronfolger ist Prinz Felipe de Borbón y Grecia, der gleichzeitig den Titel
Fürst von Asturien (Príncipe de Asturias) trägt. Wohnsitz der Königsfamilie ist der Palacio de la Zarzuela in Madrid. Die Rolle der spanischen Krone wird in der Verfassung im Wesentlichen auf repräsentative Funktionen beschränkt. Darüber hinausgehende Funktionen des Königs sind die Bestätigung von Gesetzen und die Ernennung und die Entlassung des Regierungschefs. Das oberste Gesetzgebungsorgan in Spanien ist das Parlament (Cortes Generales). Die Cortes unterteilen sich in zwei Kammern, das Abgeordnetenhaus (Congreso de los Diputados) und den Senat (Senado). Die 350 Mitglieder des Abgeordnetenhauses werden per Direktwahl für vier Jahre gewählt. Der Senat besteht aus 259 Sitzen. Davon werden 208 Mitglieder direkt vom Volk gewählt und die restlichen 51 von den Parlamenten der autonomen Regionen bestimmt. Senatoren werden für eine Amtszeit von vier Jahren ernannt. Der Ministerpräsident (Presidente del Gobierno, wörtlich übersetzt "Regierungspräsident") und die Regierungsmitglieder werden vom Abgeordnetenhaus gewählt. Derzeitiger Ministerpräsident ist José Luis Rodríguez Zapatero vom sozialdemokratischen Partido Socialista Obrero Español (PSOE). Sitz des Regierungspräsidenten ist der Palacio de la Moncloa in Madrid. Spanien ist seit Januar 1986 Mitglied der Europäischen Union (bis 1992: „Europäische Gemeinschaft“). Siehe auch: Politische Parteien in Spanien, Liste der spanischen Ministerpräsidenten, Baskische Befreiungsbewegung Euskadi Ta Askatasuna (ETA)

Autonome Regionen

Hauptartikel: Autonome Regionen Spaniens Spanien gliedert sich administrativ in 17 autonome Regionen oder Gemeinschaften (Comunidades Autónomas), vergleichbar den deutschen Bundesländern, und in die zwei autonomen Städte Ceuta und Melilla. Die autonomen Regionen selbst gliedern sich ihrerseits in insgesamt 50 (52 mit Ceuta und Melilla) Provinzen (provincias), die fast alle nach ihrem jeweiligen Verwaltungssitz benannt sind. Kämpfe gibt es u. a. um die Autonomie des Baskenlandes, deren blutige Form die ETA betreibt. Katalonien strebt auf politischem Wege die Unabhängigkeit an.

Wirtschaft

Währung

Die Währung in Spanien ist seit dem 01.01.1999 der Euro. Der Umtauschkurs zur vorigen Währung, den Peseten,
pesetas (PTS), beträgt: 1€ = 166,386 PTS bzw. 1 PTS = 0,6010 €-Cent. Nach wie vor werden noch Preise in Peseten angegeben, gerade bei teuren Gütern die nicht allzu häufig gekauft werden wie Autos oder Wohnungen. Als großzügig abkürzende Größenordnung werden hierbei gerne Millionen PTS, Million Pesetas verwendet: so kostet z.B. eine Wohnung in der Umgangssprache 25 Mio. PTS oder ein Auto 2 Mio. PTS. 1.000.000 PTS entsprechen 6.010,12 €, also rund 6.000 €. 500 Peseten entsprechen ziemlich genau 3,0051 Euro. Daher kann mit Dividieren durch 500 und anschließendem Multiplizieren mit 3 recht einfach von Peseten auf Euro umgerechnet werden. Umgekehrt können Euro durch Dividieren mit 3 und anschließendem Multiplizieren mit 500 einfach auf Peseten umgerechnet werden. In Gesprächen wird gelegentlich noch die Währungseinheit Duro benutzt. Ein Duro entspricht 5 Peseten, also ungefähr 3 Cent. Um von Euro auf Duro umzurechnen, reicht es, den Eurobetrag durch 3 zu dividieren und anschließend zwei Nullen anzuhängen (oder mit 100 multiplizieren).

Bruttosozialprodukt

Das Bruttosozialprodukt beträgt 596,5 Mrd. US$ bei einer Wachstumsrate von 2,0 %. Das Bruttosozialprodukt pro Kopf beträgt 14.580 US$. Das Bruttoinlandsprodukt wird
- zu 66% mit Dienstleistungen,
- zu 30% von der Instustrie und
- zu 3% durch die Landwirtschaft erwirtschaftet. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt betragen 0,96%. Die Arbeitslosenquote liegt bei 11,4%, die Inflationsrate bei 3,1%. Die Staatseinnahmen von 274,6 Mrd. € setzen sich
- zu 29% aus der Einkommensteuer,
- zu 35% aus der Körperschaftssteuer zusammen. Die Staatsausgaben betragen 275,2 Mrd. €, das Haushaltsdefizit beträgt 0,3% des Bruttoinlandsprudukts.

Landwirtschaft

36% der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt, Bewässerungsfeldbau wird auf ca. 20,1% der Anbaufläche betrieben. 144 000 km² der Landesfläche sind bewaldet. In Spanien werden folgende Agrarprodukte hergestellt: Getreide (vor allem Weizen und Reis), Gemüse, Oliven, Weintrauben, Zuckerrüben, Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen, Fleisch (Schaf, Ziege, Kaninchen, Geflügel), Milchprodukte (z.B. Manchego-Käse), Seefisch und Meeresfrüchte.

Infrastruktur

Straßennetz

Spanien verfügt über ein gut ausgebautes Straßen- und Autobahnnetz von 663.795 km Länge. Das Straßennetz ist zum allergrößten Teil befestigt. Das Fernstraßennetz umfasst Nationalstraßen,
carreteras nacionales, und Autobahnen, den sogenannten autovías (gebührenfrei) und autopistas (mautpflichtig, de peaje). An den Zahlstellen der gebührenpflichtigen autopistas kann mit Bargeld oder Kreditkarte bezahlt werden. Teilweise verlaufen gebührenpflichtige Autobahnabschnitte parallel zu gebührenfreien. Rund um Ballungszentren gibt es meist gebührenfreie autopistas, viele Fernverbindungen sind gebührenpflichtig. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt:
- innerhalb geschlossener Ortschaften 50 km/h
- auf Landstraßen 90 km/h
- auf Landstraßen mit einem Randstreifen von mindestens 1,5 m Breite oder einer zusätzlichen Fahrspur 100 km/h
- auf den Autobahnen 120 km/h Seit Sommer 2005 werden in Spanien Geschwindigkeitskontrollen mit stationären Radargeräten durchgeführt. In geschlossenen Ortschaften nachts immer mit Abblendlicht fahren. Vorsicht beim Einfahren in Autobahnen: hier gilt zwar wie im deutschen Sprachraum „Vorfahrt gewähren“, jedoch wird einfahrenden Autofahrern meist nicht Platz zum Einscheren eingeräumt. Für Linksabbieger gibt es gelegentlich eine Art „Wartespur“ in der Mitte der Straße, von dieser Wartespur kann dann nach rechts in auf die Fahrspur eingeschert werden. Seit Juli 2004 sind in Spanien Warnwesten gesetzlich vorgeschrieben. Diese müssen bei Unfällen und Pannen getragen werden. Reservebirnen und zwei rote Warndreiecke müssen ebenso im Kraftfahrzeug sein. Grüne Versichertenkarten sind zwar nicht Pflicht, aber empfehlenswert, da die Polizei mit ihnen vertraut ist. In den letzten Jahren hat die Zahl der PKW und die Verstädterung in Spanien stark zugenommen. In Spanien gibt es 467 KFZ/ 1000 Ew. 78% der Bevölkerung leben in Städten; die Bevölkerungsdichte beträgt 82 Ew/km². Vielerorts herrscht auch durch die engen Straßen akute Parkplatznot. Eine durchgezogene gelbe Linie am Fahrbahnrand weist auf ein Parkverbot hin. Die lokale Polizei besitzt oftmals eigene Abschleppwagen. Die Parkgebühren in Ballungsräumen liegen auf demselben Niveau wie in Metropolen im deutschsprachigen Raum. In manchen Ballungsräumen (Madrid, Barcelona) sind die Straßennetze gerade im Berufsverkehr örtlich überfordert; teilweise gibt es Verkehrsleitsysteme wie in Valencia (Stadt).

Fahrrad

Fahrradfahren wird von den Spaniern zuerst als sportliche Betätigung aufgefasst; als Verkehrsmittel wird das Fahrrad selten genutzt. Fahrradfahrer sind im Straßenverkehr rechtlich nicht besser gestellt, wie dies beispielsweise in Deutschland der Fall ist. Fahrradwege sind meist nur in touristisch attraktiven Regionen bekannt. Die einzelnen Radwege sind oftmals nicht miteinander verknüpft.

Fernbusnetz

Spanien verfügt über ein sehr gut ausgebautes Busnetz. In kleinen und großen Städten gibt es spezielle Busbahnhöfe. Das Busnetz verbindet insbesondere kleinere Städte und Dörfer, aber es gibt auch überregionale Linien und internationale Verbindungen. Busfahren ist in Spanien vergleichsweise billig.

Schifffahrt

Auf 1045 km Kanälen und Flüssen ist Binnenschiffahrt möglich. Die größten Seehäfen sind Barcelona, Valencia, Bilbao, Gijón und Santa Cruz de Tenerife. Zwischen der Iberischen Halbinsel und den Balearen gibt es eine Reihe von Fährverbindungen.

Bahnnetz

Das Bahnnetz (traditionell Breitspur) der staatlichen Eisenbahngesellschaft RENFE wird durch ein normalspuriges Hochgeschwindigkeitsnetz (AVE, ungefähr 525 km Streckennetz) ergänzt. Das Fernverkehrssystem wird
Grandes Líneas genannt, der AVE ist hiervon ausgenommen. Die RENFE betreibt in den Ballungszentren lokale S-Bahn-Netze, die sogenannten Cercanías. In folgenden Regionen gibt es Cercanías-Netze: Asturias, Barcelona, Bilbao, Cádiz, Madrid, Málaga, Murcia/ Alicante, Santander, San Sebastián, Sevilla und Valencia. Schmalspurstrecken werden von regionalen Gesellschaften betrieben. Die spanischen Fernverkehrszüge der Grandes Líneas werden in Tag- und Nachtzüge unterschieden. Tagzüge sind der Alaris, Altaria, Arco, Euromed, Talgo, Intercity und Diurno. Nachtzüge sind der Trenhotel und Estrella. Diese Zugtypen unterscheiden sich in ihrer Bauart und fahren auf festgelegten Strecken. Eine Klassifizierung nach der Zug-Geschwindigkeit und Haltepunktdichte wie im deutschen Sprachraum gibt es in Spanien nicht. Fahrkarten werden nicht für eine Strecke, sondern für ein Produkt verkauft. Die Tagzüge haben haben Raucher- und Nichtraucherplätze und einen Speisewagen. Es gibt Sitzplätze erster und zweiter Klasse. Die erste Klasse wird als Preferente und die zweite Klasse als Túrista bezeichnet. In der ersten Klasse werden kostenlos Zeitungen, Essen und Getränke gereicht. Während der Fahrt werden Kinofilme gezeigt. Die Nachtzüge verfügen über die ersten Klassen Gran Clase und Preferente und die zweite Klasse Túrista/ Litera. Die Züge haben eine Cafetería bzw. ein Restaurant. Die erste Klasse besteht aus Schlafwagen und hat ein Bad bzw. eine Waschgelegenheit. Die zweite Klasse des Trenhotel hat Vierbett-Abteile, die zweite Klasse des Estrella Sechs-Sitz-Abteile. Tickets für Fernverkehrszüge beinhalten eine Sitzplatzreservierung; der Zug kann ohne gültiges Ticket nicht betreten werden. Seit den Terroranschlägen in Madrid im März 2004 werden beim Einstieg Gepäckkontrollen ähnlich wie an Flughäfen durchgeführt. In den Fernverkehrsbahnhöfen finden sich Schalter für den Vorverkauf, die venta anticipada und den Kauf mit sofortigem Fahrantritt. Fahrkarten für den Regional- und den Fernverkehr müssen getrennt gekauft werden. Für den Fernverkehr ist es bedingt durch die Reservierungspflicht sinnvoll, Tickets im Voraus zu kaufen. Dies ist auch über das Internet möglich; die Tickets müssen teilweise am Bahnhof abgeholt werden. Die Städte Barcelona, Bilbao, Madrid und Valencia verfügen über U-Bahn- oder Metronetze, in Sevilla und Palma de Mallorca sind entsprechende Netze im Aufbau. Einige Städte wie Alicante und Barcelona besitzen neu eröffnete Straßenbahnnetze.

Flughäfen

Rund 40 Städte verfügen über einen Flughafen für Verkehrsmaschinen. Die größten spanischen Fluggesellschaften sind Iberia, Spanair, Vueling und Air Europa. Die Flughäfen von Madrid und Barcelona sind unter den Top 10 der Passagierzahlen der europäischen Flughäfen. Zwischen den Flughäfen Madrid und Barcelona gibt eine Luftbrücke,
puente aéreo: zwischen 07:00 und 23:00 starten in sehr kurzem Zeitabstand zahlreiche Flüge. Die puente aéreo wird von der spanischen Fluggesellschaft Iberia betrieben.

Kultur


- Literatur: Miguel de Cervantes, Tirso de Molina, Lope de Vega, Pedro Calderón de la Barca, Francisco de Quevedo, Rosalía do Castro, Federico García Lorca, Camilo José Cela, Javier Marías, Arturo Pérez-Reverte, Manuel Vázquez Montalbán, Miguel Delibes, José Zorrilla
- Musik: Flamenco, Manuel de Falla, Paco de Lucía, Joaquín Rodrigo, Pablo Sarasate
- Film: Pedro Almodóvar, Julio Médem, Luis Buñuel, Alejandro Amenábar, Alex de la Iglesia
- Malerei: Pablo Picasso, Salvador Dalí, Diego Velázquez, El Greco, Joan Miró, Francisco de Goya, Bartolomé Esteban Murillo
- Bildhauerei: Eduardo Chillida
- Architektur: Antoni Gaudí, Santiago Calatrava, César Manrique

Medien

Die meisten überregionalen Tageszeitungen erscheinen in der Hauptstadt Madrid:
El País (durchschnittliche Auflage im Jahr 2003 ca. 561.000 Exemplare), El Mundo (379.000), ABC (346.000) und La Razón (205.000). In Barcelona erscheinen La Vanguardia (240.000) und die wichtige regionale Zeitung El Periódico de Catalunya (221.000). Von Bedeutung sind auch täglich erscheinende Sport-Medien wie Marca (549.000) und As (303.000), die meisten Spanier lesen Regionalzeitungen, fast jede größere Stadt im Land hat hier ein Angebot, beispielsweise Diario de Sevilla oder auch Diario de Mallorca. Die staatliche Fernsehanstalt Televisión Española betreibt zwei Sender, TVE 1 und TVE 2. Private TV-Programme sind Antena 3, Telecinco und Canal+. Das Fernsehprogrammangebot wird durch regionale Fernsehsender abgerundet. Im Bereich des digitalen Fernsehens gibt es die Angebote Digital+ und Auna.

Sport

Fußball ist in Spanien der mit Abstand wichtigste Publikums- und auch ein viel betriebener Breitensport. Weitere Mannschaftssportarten sind Basketball, Handball und Volleyball, an den Universitäten erfreut sich außerdem Rugby großer Beliebtheit. Der Motorsport, insbesondere Rallye (Carlos Sainz ist derzeit der bekannteste spanische Fahrer), Formel 1 (Fernando Alonso jüngster Weltmeister im Jahre 2005) und Motorradrennen (Dani Pedrosa) genießen die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Ein großes Radsportereignis ist die Vuelta, weitere international beachtete Rennen sind die Baskenland-Rundfahrt, die Katalonien-Rundfahrt und das Clásica San Sebastián. Bedeutende Individualsportarten sind Tennis, Padel, ein relativ neues, dem Tennis ähnliches Spiel, und Golf. Im Nordosten Spaniens und im Lande Valencia wird Pelota, der baskische Nationalsport, gespielt. Ein typisch spanisches Spektakel ist der Stierkampf, der nicht als Sportart angesehen wird. Nach Meinung seiner Anhänger ist er als eine Kunst anzusehen, in der Eleganz und Ästhetik eine wichtige Rolle spielen. In den Augen vieler Kritiker stellt er eine archaische und brutale Tradition dar, die es aufgrund der mit ihr verbundenen Tierquälerei nicht wert sei, in ihrer heutigen Form fortgeführt zu werden.

Nationale Feiertage

Der spanische Nationalfeiertag wird am 12. Oktober anlässlich der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus gefeiert (
Día de la Hispanidad). Am 6. Dezember wird die Annahme der Verfassung im Jahre 1978 (Dia de la Constitución) gefeiert.
- 1. Januar -
Neujahr
- 6. Januar -
Heilige Drei Könige und Epiphanias
- 19. März -
St. Josef
- 1. Mai -
Tag der Arbeit
- 12. Oktober -
Nationalfeiertag (s.o.)
- 1. November -
Tag aller Heiligen
- 6. Dezember -
Tag der Verfassung
- 25. Dezember -
Weihnachten In den einzelnen Provinzen gibt es noch weitere Feiertage, so wird z. B. in Katalonien am 24. Juni St. Joan (spanisch St. Juan) gefeiert.

Weitere Themen


- Liste katalanisch-spanischer Ortsnamen im katalanischen Sprachgebiet
- Tourismus in Spanien
- Stierkampf
- Kfz-Kennzeichen (Spanien)
- Postleitzahl (Spanien)
- Portal:Spanien
- Spanische Küche
- Weinbau in Spanien
- Redewendung: Das kommt mir spanisch vor

Weblinks

20px Wiki-Portal Spanien
- WikiTravel-Eintrag zu [http://wikitravel.org/de/Spanien Spanien]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=157 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,,ESP,00.html Spiegel online / Jahrbuch / Spanien]
- http://www.guiadeayuntamientos.info/ - spanischsprachige Website mit Informationen über sämtliche spanische Gemeinden
- http://www.spanischebotschaft.de/ - Website der spanischen Botschaft in Deutschland
- http://www.proel.org/lenguas2.html - Informationen über die Sprachen in Spanien (auf Spanisch)
- http://www.ccape.es - Deutsche Handelskammer für Spanien
- http://www.cibera.de - cibera - Virtuelle Fachbibliothek Ibero-Amerika / Spanien / Portugal
Kategorie:Staat Kategorie:Monarchie Kategorie:Land in der EU Kategorie:Mittelmeer fiu-vro:Hispaania ja:スペイン ko:에스파냐 ms:Sepanyol simple:Spain th:ประเทศสเปน zh-min-nan:Se-pan-gâ


VDQS

Vin Delimité de Qualité Supérieur, VDQS (deutsch: „Weine höherer Qualität aus begrenztem Anbaugebiet“) ist eine französische Qualitätsbezeichnung für Weine. Diese Weine entsprechen ungefähr den deutschen Qualitätsweinen bestimmter Anbaugebiete. Der Wein muss zu 100 % aus dem angegebenen Ursprungsgebiet stammen. Qualitativ sind sie den AOC-Weinen nicht nachgestellt, obwohl man sie in der Hierarchie der französischen Weine oft eine Qualitätsstufe tiefer ansetzt. Die VDQS stellt eine Vorstufe zur Appellation d'Origine Contrôlée dar, viele ehemaligen VDQS haben inzwischen den Aufstieg zum AOC-Wein geschafft. Es gibt in Frankreich noch rund 30 VDQS-Bezeichnungen mit diversen Unterbezeichnungen (Orte, Lagen, Weinarten) in Lothringen, Burgund, Savoyen, Provence, im Loire-Tal (Loire (Weinbaugebiet)), Languedoc-Roussillon, in den Côtes du Rhône (Rhône (Weinbaugebiet)), und Südwestfrankreich. Es handelt sich dabei in der Regel um recht kleine, wenig bekannte Weinbaugebiete mit geringer Produktion. Kategorie:Qualitätsstufe (Wein)

I.N.D.O.

Das Instituto Nacional de Denominaciones de Origen (INDO) ist eine spanische Organisation, der die Überwachung des spanischen Weingesetzes unterliegt. Konkret erfolgt die Umsetzung der durch die örtlichen Consejos Reguladores. Der erste Consejo Regulador wurde 1926 in Rioja eingesetzt, die nächsten waren Jerez, Málaga und Penedès. Kategorie:Spanien Kategorie:Wein

Rebsorte

Die Pflanze, aus deren Früchten Wein gewonnen wird, ist die Weinrebe. Sie liegt, wie die meisten Nutzpflanzen, in unterschiedlichen Sorten vor. Bei der Weinrebe bezeichnet man diese Variabilität als Rebsorte. Die Rebsorte ist – neben der durch Anbau bestimmten Lage und dem Boden – einer der Bausteine, die den Geschmack und Charakter eines Weines bestimmen. Die Ampelografie ist die Wissenschaft von den Rebsorten, die sich früher auf die detaillierte Beschreibung der einzelnen Sorten beschränken musste. Seit Methoden der DNA-Analyse zur Verfügung stehen, konnten in den letzten Jahren viele Verwandtschaftsbeziehungen von Sorten untereinander aufgeklärt werden.

Geschichte

Durch Züchtung aus wilden Weinsorten sind seit etwa 5000 vor Christus schätzungsweise 8000-10000 Rebsorten entstanden. Lange Zeit glaubte man, dass die ältesten Rebkulturen vermutlich im Ägypten des 4. Jahrhundert vor Christus kultiviert wurden. Es spricht aber vieles dafür, dass Trauben zuerst im Bereich der heutigen Länder Armenien und Georgien genutzt und gepflegt wurden. In Griechenland wurden die ersten Rebstöcke ein paar hundert Jahre später angebaut. Von dort aus breiteten sie sich mit den Römern in Sizilien, Süditalien, Spanien, Südfrankreich und Portugal aus. Auch nach Österreich, Deutschland und in die Schweiz brachten Römer die Weinkultur. Mit dem Ende des römischen Reiches wurde auch der Weinbau nicht im selben Maße weiter betrieben. Erst durch die christlichen Klöster im 12. und 13. Jahrhundert wurde Wein wieder stärker angebaut und die Züchtung der Rebsorten sowie die Kellertechnik erweitert. Besonders die Engländer waren in den folgenden Jahrhunderten die größten Weinimporteure und "erfanden" in vielen südlichen Regionen die gespriteten Weine, um sie länger lagerfähig und damit nach England transportierbar zu machen. Kolumbus führte europäische Rebsorten und den Weinbau in Mittel- und Südamerika ein. Im 16. bis 18. Jahrhundert weitete sich der Weinhandel aus, Transportwege wurden ausgebaut und die Nachfrage in den wachsenden Städten stieg. Zur bisher größten Krise im Weinbau kam es um 1860, als durch die aus Amerika eingeschleppte Reblaus, einem Wurzelschädling, fast der gesamte europäische Rebbestand in nur wenigen Jahren vernichtet wurde. So kommt es, dass heute alle europäischen Rebsorten fast ausnahmslos auf amerikanischen Unterlagen aufgepfropft werden, die sich als resistent gegen den Schädling erwiesen haben (siehe Veredelung). In Deutschland gibt es beispielsweise an der Mosel noch einige wurzelechte Weinberge, die nicht aufgepfropft sind. Dementsprechend gibt es nur wenige Rebsorten, die wirklich als autochthon bezeichnet werden können. Die älteste bekannte Rebsorte ist der Gutedel, der bereits vor etwa 5000 Jahren kultiviert wurde. Von den 8000 bis 10000 Rebsorten sind etwa 2500 durch die jeweiligen Gesetze in den unterschiedlichen Ländern für die Weinproduktion zugelassen. Viele werden heute nur noch selten angebaut und nur wenige hundert Rebsorten sind von Bedeutung, noch weniger von überregionaler Bedeutung. Einige Sorten eignen sich nicht besonders für den Weinbau, sondern werden als Tafeltrauben kultiviert. Wieder andere sind besonders geeignet, um sie zu Rosinen zu trocknen.

Bekannte Rebsorten

Man unterscheidet zwischen Rotweinsorten und Weißweinsorten.

Züchtungs- und Forschungsinstitute


- Landesanstalt für Rebenzüchtung, Alzey
- Forschungsanstalt für Rebenzüchtung, Geilweilerhof
- Staatliches Weinbauinstitut, Freiburg
- Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau, Weinsberg
- Institut für Rebenzüchtung, Geisenheim
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Würzburg/Veitshöchheim
- Lehr- und Versuchsanstalt Klosterneuburg

Weblinks

Kategorie:Wein Rebsorten

1991

Ereignisse

Jahreswidmungen


- Das Rebhuhn (Perdix perdix) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Sommerlinde (Tilia platyphyllos) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Kleine Knabenkraut (Orchis morio) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: Flavio Cotti wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Das westdeutsche Steuerrecht wird von den neuen Bundesländern übernonmmen
- 1. Januar: In Salzburg wird im Festspielhaus durch das Mozarteum-Orchester das Mozartjahr 1991 eröffnet
- 1. Januar: Das Stromeinspeisungsgesetz für Erneuerbare Energien (StrEG) tritt in Kraft und fördert entscheidend die Stromerzeugung durch regenerative Energien in Deutschland
- 2. Januar: Israel eröffnet nach langer Pause wieder ein Konsulat in Moskau
- 12. Januar: Präsident Arnold Rüütel, Estland, und Präsident Boris Jelzin, Russland, unterzeichnen in Moskau einen Grundlagenvertrag zwischen den beiden Ländern
- 16. Januar: Beginn der Luftangriffe auf den Irak
- 17. Januar: Beginn der militärischen Befreiung Kuwaits
- 17. Januar: Helmut Kohl wird vom ersten gesamtdeutschen Bundestag als Bundeskanzler wiedergewählt
- 17. Januar: König Harald V. wird Staatsoberhaupt in Norwegen
- 20. Januar: Erste freie und demokratische Wahlen in São Tomé und Príncipe
- 23. Januar: Anerkennung Litauens durch Island
- 28. Februar: Waffenstillstand mit dem Irak nach dem zweiten Golfkrieg
- Februar: Visegrád-Abkommen zur engeren Kooperation zwischen Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei. Damit begründen sie das ostmitteleuropäische Pendant zur Benelux
- 3. März: Fast 78 % der Bürger Estlands sind für die Wiederherstellung der Unabhängigkeit
- 3. März: Lettland. Volksabstimmung über Unabhängigkeit von der Sowjetunion
- 3. März: Miguel Trovoada wird Staatspräsident in São Tomé und Príncipe
- 25. März: Beginn des Ersten internationalen Treffens von süd- und zentralamerikanischen Indiofrauen in Lima
- 26. März: Gabun gibt sich eine neue Verfassung. Schwerpunkt: Mehrheitsdemokratie
- 31. März: In Albanien finden die ersten freien Wahlen statt
- 31. März: Auflösung des Warschauer Pakts (militärische Strukturen)
- 1. April: Der Vorsitzende der Treuhandsanstalt Detlev Karsten Rohwedder wird in seiner Wohnung ermordet
- 3. April: Waffenstillstandresolution. Enthält die Verpflichtung zur Beseitigung sämtlicher Massenvernichtungswaffen sowie Raketen über 150 km Reichweite im Irak
- 9. April: Georgien. Zweite Unabhängigkeitserklärung
- 29. April: Erstes Verfassungsgesetz in Albanien
- 3. Mai: Deklaration von Windhoek: Erklärung der UNESCO zur Pressefreiheit
- 12. Mai: Erste demokratische Parlamentswahlen in Nepal
- 21. Mai: Äthiopien. Mengistu flieht nach Simbabwe
- 26. Mai: Georgien. Swiad Gamsachurdia wird Staatspräsident
- 31. Mai: Die Bürgerkriegsparteien Angolas stimmen in Bicesse, Portugal, dem Waffenstillstand, der Schaffung von gemeinsamen Streitkräften und der Abhaltung freier Wahlen unter internationaler Beobachtung zu
- 31. Mai: Die Türen vom „Haus der jungen Talente“ in Berlin-Mitte schließen sich für immer. Eine international einzigartige Talenteschmiede in sämtlichen künstlerischen Bereichen wird im Zuge der deutschen Wiedervereinigung abgewickelt
- 2. Juni: Aufnahme des fahrplanmäßigen Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Deutschland mit dem InterCityExpress
- 5. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Namibia. In Kraft seit dem 28. Januar 1994
- 12. Juni: In Russland wird zum ersten Mal ein Präsident direkt vom Volk gewählt. Boris Jelzin gewinnt die Wahl mit 55 % der Stimmen
- 17. Juni: „Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ zwischen Deutschland und Polen
- 19. Juni: Abzug der russischen Truppen aus Ungarn
- 20. Juni: Der Bundestag beschließt den Umzug von Bonn nach Berlin
- 25. Juni: Unabhängigkeit von Kroatien und Slowenien
- 1. Juli: Auflösung des Warschauer Paktes (der Pakt selber)
- 1. Juli: Schweden beantragt die Mitgliedschaft in der EU
- 12. Juli: Mauretanien bekommt eine neue Verfassung
- 17. Juli: Bulgarien. Die neue Verfassung tritt in Kraft
- 31. Juli: Unterzeichnung des START Vertrages
- 6. August: 12. Verfassungsänderung in Bangladesch
- 14. August: Laos. Erste republikanische Verfassung
- 19. August: Sowjetunion. Putschversuch gegen Michail Gorbatschow
- 20. August: Estland. Unabhängigkeit von Russland
- 21. August: Lettland. Die Verfassung von 1922 wird wieder in Kraft gesetzt
- 21. August: Lettland wird wieder unabhängig
- 24. August: Die Ukraine wird unabhängig
- 27. August: Anerkennung der baltischen Staaten durch Deutschland
- 27. August: Moldawien wird unabhängig
- 28. August: Deutschland nimmt diplomatische Beziehungen zu Estland auf
- 28. August: Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Lettland
- 30. August: Aserbaidschan. Mutalibow wird Präsident
- 31. August: Kirgisistan und Usbekistan werden unabhängig
- 1. September: Liechtenstein wird Vollmitglied in der EFTA
- 2. September: Lettland. Als erster Botschafter überreichte Graf Hagen Lambsdorff sein Beglaubigungschreiben
- 2. September: Anerkennung der baltischen Staaten durch die USA
- 6. September: Die Sowjetunion erkennt die Unabhängigkeit Lettlands an
- 8. September: Mazedonien wird unabhängig
- 9. September: Tadschikistan wird unabhängig
- 10. September: Estland. Aufnahme in die KSZE
- 11. September: Offizieller Besuch von Deutschlands Außenminister Hans-Dietrich Genscher in Tallinn, Estland
- 17. September: Estland, Marshallinseln, Mikronesien, Lettland, Litauen, Estland, Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) und Litauen treten den Vereinten Nationen bei
- 19. September: Ötzi wird in den Südtiroler Alpen gefunden
- 21. September: Armenien erhält seine Unabhängigkeit
- 1. Oktober: Neue Verfassung in Sierra Leone
- 7. Oktober: Zagreb, Kroatien, wird von Serbien bombardiert
- 7. Oktober: Litauen wird Mitglied in der UNESCO
- 9. Oktober: Bulgarien. Abschluss des „Deutsch-Bulgarischen Vertrages“, (regelt die Zusammenarbeit)
- 13. Oktober: Bulgarien. Erste Parlamentswahlen nach der neuen Verfassung
- 14. Oktober: Estland wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Oktober: Lettland wird Mitglied in der UNESCO
- 15. Oktober: Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte durch Estlands Präsident Arnold Rüütel
- 16. Oktober: Armenien. Levon Ter-Petrossian wurde zum Präsidenten gewählt
- 17. Oktober: Erste demokratische Wahlen in Polen
- 18. Oktober: Aserbaidschan. Unabhängigkeitserklärung
- 21. Oktober: Tuvalu wird Mitglied in der UNESCO
- 23. Oktober: Unterzeichnung der Pariser Friedensverträge durch Kambodscha
- 27. Oktober: Erste wirklich freie Wahlen in Polen
- 27. Oktober: Unabhängigkeitserklärung von Turkmenistan
- 31. Oktober: Erste freie Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Sambia
- 6. November: Aufnahme Polens in den Europarat
- 12. November: Bei dem Santa Cruz Massaker in Osttimor sterben über 270 Menschen, viele verschwinden spurlos
- 17. November: Neue Verfassung in Mazedonien
- 21. November: Gemeinsame Erklärung des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl und des russischen Präsidenten Michail Gorbatschow
- 4. Dezember: Einführung des Mehrparteiensystems auf den Seychellen
- 8. Dezember: Russland, Weißrussland und die Ukraine gründen die Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS)
- 10. Dezember: Aserbaidschan. Unabhängigkeitserklärung von Berg-Karabach
- 14. Dezember: Berlin Die erste Mayday (Veranstaltung) findet statt
- 16. Dezember: Kasachstan wird unabhängig
- 16. Dezember: Ungarn unterzeichnet den Assoziierungsvertrag mit der EU
- 21. Dezember: Der GUS treten folgende Staaten bei: Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Tadschikistan, Turkmenistan, und Usbekistan
- 21. Dezember: Turkmenistan wird Mitglied der GUS
- 22. Dezember: Kirgisistan tritt der GUS bei
- 23. Dezember: Guinea gibt sich eine neue Verfassung
- 23. Dezember: Kroatien wird von Deutschland anerkannt
- 23. Dezember: Neue, demokratische, Verfassung in Slowenien
- 24. Dezember: Burkina Faso. Blaise Compaoré wird zum Staatspräsident gewählt
- 24. Dezember: Russland bekommt einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
- 25. Dezember: Der Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, tritt zurück
- 25. Dezember: Georgien wird durch die Auflösung der UdSSR staatlich unabhängig
- 26. Dezember: Offizielle Auflösung der Sowjetunion (UdSSR) durch die Abgeordneten des Obersten Sowjet. Nachfolgefragen regelt die Russische Föderation, kurz: Russland
- 31. Dezember: Letzter Sendetag des Deutschen Fernsehfunks, des früheren DDR-Fernsehen
- 31. Dezember: Anerkennung Kasachstans durch Deutschland
- Nach 27 Jahren finden in Sambia wieder Wahlen statt. Der seit 1964 regierende Kenneth Kaunda wird abgewählt
- Miguel Trovoada wird zum Präsidenten von São Tomé und Príncipe gewählt
- Die Schweiz führt als erster Staat der Erde ein landesweites System für das Recycling von Elektronikschrott ein

Kultur


- 19. März: Uraufführung der Oper The Death of Klinghoffer von John Adams in Brüssel
- Eröffnung des Ludwig Forum für Internationale Kunst
- Südböhmische Universität entsteht

Wissenschaft


- 15. Januar: Ringförmige Sonnenfinsternis in Australien und Neuseeland
- 11. Juli: Totale Sonnenfinsternis in Mittel- und Südamerika

Gesellschaft


- 14. Juni Frauenstreik

Katastrophen


- 1. Februar: Los Angeles, Kalifornien, USA. Eine Boeing 737 der USAir landete, während auf der selben Bahn noch eine Swearingen Metro der Skywest Airlines auf die Startfreigabe wartete. Bei dem Zusammenstoß starben 22 Passagiere der B737 und alle 12 Insassen der Metro. 65 Menschen überlebten. Ursache waren Koordinierungsfehler der Bodenkontrolle
- 5. Februar: Griechenland. Eine Lockheed C-130 der Griechischen Luftwaffe zerschellte an einem Berg. Alle 63 Insassen starben dabei
- 3. März: Colorado Springs, Colorado, USA. Absturz einer Boeing 737 der United Airlines beim Landeanflug. Alle 25 Menschen an Bord starben. Vermutliche Ursache: Fehlfunktion der Rudersteuerung
- 5. März: Nahe La Valesa, Venezuela. Auf dem Flug von Maracaibo nach Santa Barbara prallte eine Douglas DC-9 der Linea Aeropostal Venezolana (LAV) gegen einen Berg. Alle 43 Insassen starben
- 21. März: Al Mishab, Saudi-Arabien. Bei der Landung verunglückt eine Lockheed C-130 der Königlich Saudischen Luftwaffe, wobei 98 von 101 Menschen an Bord umkamen
- 23. März: Nawoi, Usbekistan. Eine aus Taschkent kommende Antonow An-24 der Aeroflot schoss bei der Landung über die Bahn hinaus und fing Feuer. Von 63 Passagieren kamen 34 ums Leben
- 5. April: Brunswick, Georgia, USA. Eine aus Atlanta kommende Embraer EMB 120 der Atlantic Southeast Airlines stürzte drei Kilometer vor der Landebahn ab. Alle 23 Insassen starben dabei. Ursache war eine fehlerhafte Steuerung der Propellerblätter am linken Motor
- 29. April: Patuakhali, Bangladesch. Eine starke Wasserhose auf dem Indischen Ozean löste eine gewaltige Flutwelle aus, die die Küstenregionen Bangladeschs zerstörte. 200.000 Tote und mindestens eine halbe Million Obdachlose forderte die Katastrophe
- 26. Mai: Bei einer Boeing 767 der Lauda Air schaltete sich nahe Bangkok durch einen Systemfehler im Steigflug die Schubumkehr beim linken Triebwerk ein. Dadurch stürzte die Maschine ab. Es kamen 213 Passagiere und 10 Crewmitglieder ums Leben
- 1. Juni: Ausbruch des Pinatubo, Philippinen. Etwa 1.000 Tote, 400.000 Obdachlose
- 11. Juli: Jeddah, Saudi-Arabien. Eine gecharterte Douglas DC-8 der kanadischen Nationair mit islamischen Pilgern auf dem Rückweg nach Nigeria stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 261 Menschen an Bord starben. Grund waren beim Start in Brand geratene Reifen
- 8. August: Um 18.00 Uhr MESZ stürzt das bis heute höchste Bauwerk aller Zeiten, der 648 Meter hohe Sendemast des Langwellensenders in Konstantynów beim Austausch der Pardunen in der obersten Abspannebene ein
- 16. August: Imphal, Indien. Beim Anflug prallte eine aus Kalkutta kommende Boeing 737 der Indian Airlines gegen einen Hügel, weil der Pilot vom Landekurs abgewichen ist. Keiner der 69 Menschen überlebte
- 5. Oktober: Jakarta, Indonesien. Wegen eines Triebwerksbrandes stürzte eine Lockheed C-130 der Indonesischen Luftwaffe ab. Nur einer der 135 Insassen überlebte, am Boden starben zwei Personen
- 19. Oktober: Erdbeben der Stärke 7,0 in Indien, etwa 2.000 Tote
- 7. November: Nahe Machatschkala, Dagestan, Russland. Eine Jakowlew Jak-40 der Aeroflot stürzte in bergigem Gelände ab. Alle 34 Insassen kamen um
- 26. November: Bugulma, Tatarstan, Russland. Vermutlich wegen vereister Steuerflächen verunglückte eine Antonow An-24 der Aeroflot mit 41 Menschen beim Landeanflug. Niemand überlebte
- 16. Dezember: vor Safaga, Ägypten. Das ägyptische Fährschiff „Salem Express“ läuft auf ein Riff und sinkt. Über 700 Personen kommen ums Leben, etwa 200 können gerettet werden
- 22. Dezember: Heidelberg, Deutschland. Eine Douglas DC-3 der Classic Wings Airline kam während eines Rundflugs in Turbulenzen, streifte einen Hügel und stürzte ab. 28 der 32 Menschen an Bord starben

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 19. April: Evander Holyfield gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen George Foreman im Convention Center, Atlantic City, durch Sieg nach Punkten

Geboren


- 18. Januar: Katharina Bunk, deutsche Gedächtnissportlerin
- 17. FebruarBonnie Wright, britische Schauspielerin
- 4. April: Jamie Lynn Spears, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 17. April: Jakob von Metzler, Bankierssohn, Mordopfer († 2002)
- 24. Juni: Mark Ehrenfried, deutscher Pianist
- 12. JuliErik Per Sullivan, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. August: Gion Stump, schweizer Musiker
- 9. Dezember: Prinz Joachim von Belgien, Sohn von Prinzessin Astrid von Belgien und Erzherzog Prinz Lorenz von Österreich-Este

Gestorben


- 1. Januar: Inga Gentzel, schwedische Leichtathletin und Olympionikin (
- 1908)
- 4. Januar: Leo Wright, US-amerikanischer Jazz-Klarinettist (
- 1933)
- 4. Januar: Richard Maibaum, US-amerikanischer Drehbuchautor (
- 1909)
- 6. Januar: Heinrich Dathe, deutscher Zoologe (
- 1910)
- 6. Januar: Ahmed Adnan Saygun, türkischer Komponist (
- 1907)
- 7. Januar: Josef Stroh, deutscher und österreichischer Fußballspieler (
- 1913)
- 11. Januar: Ladislav Alster, tschechoslowakischer Schachspieler und Schachjournalist (
- 1927)
- 11. Januar: Carl David Anderson, US-amerikanischer Physiker (
- 1905)
- 16. Januar: Heinz Rein, deutscher Schriftsteller (
- 1906)
- 17. Januar: Olav V., König von Norwegen (
- 1903)
- 17. Januar: Giacomo Manzù, italienischer Bildhauer, Grafiker und Zeichner (
- 1908)
- 19. Januar: Jean Mantelet, Unternehmer (
- 1900)
- 24. Januar: Karl Mark, österreichischer Politiker und Nationalratsabgeordneter (
- 1900)
- 28. Januar: Kurt Sowinetz, österreichischer Schauspieler (
- 1928)
- 29. Januar: Bruno Marek, Bürgermeister von Wien (
- 1900)
- 29. Januar: Inoue Yasushi, japanischer Schriftsteller (
- 1907)
- 30. Januar: Kurt Bittel, deutscher Archäologe (
- 1907)
- 30. Januar: John Bardeen, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger. (
- 1908)
- 5. Februar: Pedro Arrupe, spanischer Ordensgeneral (
- 1907)
- 6. Februar: Salvador Edward Luria, US-amerikanischer Mikrobiologe (
- 1912)
- 7. Februar: Otto Friedrich Bollnow, Philosoph, Pädagoge, Psychologe (
- 1903)
- 7. Februar: Otto Kuss, katholischer Theologe (
- 1905)
- 11. Februar: Alja Rachmanowa, russische Schriftstellerin (
- 1898)
- 13. Februar: Arno Breker, deutscher Bildhauer (
- 1900)
- 15. Februar: Alfred Gleisner, deutscher Politiker (
- 1908)
- 16. Februar: Max Strecker, deutscher Schauspieler (
- 1906)
- 17. Februar: Hans Thimig, österreichscher Schauspieler und Regisseur (
- 1900)
- 18. Februar: Renate Kern, deutsche Schlagersängerin (
- 1945)
- 21. Februar: Margot Fonteyn de Arias, britische Tänzerin (
- 1919)
- 24. Februar: Jean Rogers, Schauspielerin (
- 1916)
- 24. Februar: Webb Pierce, US-amerikanischer Country-Sänger (
- 1921)
- 26. Februar: Joseph Schoiswohl, österreichischer Bischof (
- 1901)
- 27. Februar: Robert Widlar, Pionier der Entwicklung analoger integrierter Schaltkreise (IC) (
- 1938)
- 2. März: Serge Gainsbourg, französischer Chansonnier (
- 1928)
- 8. März: Dezider Kardoš, tschechischer Komponist (
- 1914
- 12. März: Emmi Bonhoeffer, Ehefrau des Widerstandskämpfers Klaus Bonhoeffer (
- 1905)
- 12. März: William Heinesen, Bedeutendste Dichter der Färöer (
- 1900)
- 16. März: Trude Herr, deutsche Schauspielerin (
- 1927)
- 21. März: Walther Wüst, Kurator der Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe e. V. (
- 1901)
- 24. März: Kurt Gottschaldt, Vertreter der Gestaltpsychologie (
- 1902)
- 25. März: Marcel Lefebvre, katholischer Theologe und Kirchenpolitiker (
- 1905)
- 26. März: Herbert Dörner, deutscher Fußballspieler (
- 1930)
- 26. März: Jupp Schmitz, deutscher Unterhaltungskünstler, Schlager- und Krätzchensänger (
- 1901)
- 1. April: Martha Graham, US-amerikanische Tänzerin, Choreografin und Pädagogin (
- 1894)
- 1. April: Detlev Karsten Rohwedder, Manager und deutscher Politiker (
- 1932)
- 3. April: Graham Greene, britischer Schriftsteller (
- 1904)
- 4. April: Max Frisch, Schweizer Architekt und Schriftsteller (
- 1911)
- 4. April: Edmund Adamkiewicz, deutscher Fußballspieler (
- 1920)
- 4. April: Henry John Heinz III, US-amerikanischer Senator (
- 1938)
- 5. April: Friederike Mulert, deutsche Politikerin (
- 1896)
- 6. April: David Lean, britischer Filmregisseur (
- 1908)
- 6. April: Heinrich Draeger, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages (
- 1907)
- 9. April: Maurice Binder, US-amerikanischer Filmschaffender, Designer der James Bond-Vorspänne (
- 1925)
- 13. April: Ernst Bokon, österreichischer Fußballer (
- 1922)
- 16. April: Ernst Theodor Eichelbaum, deutscher Lehrer und Politiker (
- 1893)
- 18. April: Martin Hannett, Musikproduzent (
- 1948)
- 18. April: Austin Bradford Hill, britischer Wissenschaftler und Forscher (
- 1897)
- 19. April: Josef Wallner, deutscher Politiker (
- 1908)
- 20. April: Emmanuel Kiwanuka Nsubuga, Erzbischof von Kampala und Kardinal (
- 1914)
- 20. April: Rudolf Heberle, deutscher Soziologe (
- 1896)
- 20. April: Steve Marriott, britischer Rockmusiker (
- 1945)
- 21. April: Willi Boskovsky, österreichischer Geiger und Dirigent (
- 1909)
- 23. April: Johnny Thunders, New Yorker Punk-Musiker (
- 1952)
- 24. April: Werner Neumann, führender Bachforscher seiner Zeit (
- 1905)
- 25. April: Michael Kühnen, Anführer der deutschen Neo-Nazi-Bewegung (
- 1955)
- 26. April: Carmine Coppola, US-amerikanischer Musiker und Komponist (
- 1910)
- 27. April: Fritz Corterier, deutscher Politiker (
- 1906)
- 29. April: Ken Curtis, US-amerikanischer Sänger (
- 1916)
- 1. Mai: Richard Thorpe, US-amerikanischer Filmregisseur (
- 1896)
- 3. Mai: Jerzy Kosiński, US-amerikanischer Autor (
- 1933)
- 5. Mai: Hermann Kopf, deutscher Politiker (
- 1901)
- 7. Mai: Hans Bender (Psychologie), Psychologe und Arzt (
- 1907)
- 8. Mai: Jean Langlais, französischer Komponist und Organist (
- 1907)
- 8. Mai: Rudolf Serkin, Pianist (
- 1903)
- 13. Mai: Victor-Emanuel Preusker, deutscher Politiker und Bankier (
- 1913)
- 16. Mai: Herbert Schäfer, deutscher Fußballtrainer (
- 1927)
- 17. Mai: Tom Trana, Rallyefahrer (
- 1937)
- 18. Mai: Rudolf Nierlich, österreichischer Skirennläufer (
- 1966)
- 21. Mai: Rajiv Gandhi, indischer Premierminister (
- 1944)
- 23. Mai: Wilhelm Kempff, deutscher Pianist und Komponist (
- 1895)
- 25. Mai: Eberhard Werdin, deutscher Komponist (
- 1911)
- 30. Mai: Walter Dirks, Publizist, Schrftsteller und Journalist (
- 1901)
- 31. Mai: Hans Schwartz, deutscher Fußballspieler (
- 1913)
- 1. Juni: David Ruffin, US-amerikanischer Gospel- und Soulsänger (
- 1941)
- 1. Juni: Wolfgang Stegmüller, deutsch-österreichischer Philosoph (
- 1923)
- 3. Juni: Sergiu Samarian, rümänischer Schachspieler, Schachschriftsteller (
- 1923)
- 3. Juni: Katia Krafft, französische Vulkanologin (
- 1942)
- 3. Juni: Maurice Krafft, Vulkanologe (
- 1946)
- 5. Juni: Rudolf Vogel (Politiker), deutscher Politiker (
- 1906)
- 6. Juni: Stan Getz, US-amerikanischer Tenorsaxophon (
- 1927)
- 8. Juni: Heidi Brühl, deutsche Schauspielerin und Sängerin (
- 1942)
- 9. Juni: Claudio Arrau, chilenischer Pianist (
- 1903)
- 10. Juni: Vercors (Schriftsteller), Schriftsteller, Karikaturist (
- 1902)
- 13. Juni: Karl Bielig, deutscher Politiker und MdB (
- 1898)
- 14. Juni: Peggy Ashcroft, britische Schauspielerin (
- 1907)
- 14. Juni: Werner Kraft, deutscher Bibliothekar, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller (
- 1896)
- 15. Juni: Helga Brauer, deutsche Schlagersängerin (
- 1936)
- 15. Juni: William Arthur Lewis, britischer Nobelpreisträger und Ökonom (
- 1915)
- 16. Juni: Karl Krammig, deutscher Politiker
- 19. Juni: Jean Arthur, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1900)
- 20. Juni: Max Lüthi, schweizerischer Literaturwissenschaftler und herausragender Märcheninterpret (
- 1909)
- 20. Juni: Michael Westphal, deutscher Tennisspieler (
- 1965)
- 21. Juni: Klaus Schwarzkopf, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher (
- 1922)
- 23. Juni: Michael Pfleghar, deutscher Regisseur (
- 1933)
- 24. Juni: Franz Hengsbach, römisch-katholischer Priester, Theologe, Bischof und Kardinal (
- 1910)
- 24. Juni: Rufino Tamayo, mexikanischer Maler (
- 1899)
- 27. Juni: Bertram Eugene Warren, US-amerikanischer Kristallograph (
- 1902)
- 28. Juni: Hans Nüsslein, deutscher Tennisspieler (
- 1910)
- 28. Juni: Nikolas Vogel, österreichischer Kameramann (
- 1967)
- 30. Juni: Aadriaan Cornelis van Leeuwen, niederländischer Komponist und Dirigent (
- 1887)
- 1. Juli: Joachim Kroll, deutscher Serienmörder (
- 1933)
- 1. Juli: Michael Landon, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1936)
- 2. Juli: Lee Remick, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1935)
- 3. Juli: Ernst Witt, deutscher Mathematiker (
- 1911)
- 9. Juli: José Salazar López, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal (
- 1910)
- 12. Juli: Willi Schwabe, deutscher Schauspieler, Sänger und Moderator (
- 1915)
- Weinbaugebiet in Spanien. Es liegt in den steilen Hügeln des Montsant, Kataloniens mit seinem bestens geeigneten Licorella-Schieferboden, etwa 30 km hinter Cambrils und Tarragona. Es handelt sich um Kataloniens älteste weinbaubetreibende Region. Im Mittelalter zählte die Enklave zu den bedeutendsten Weinbaugebieten Spaniens. Danach war es lange Zeit still, bis ab 1989 ein kometenhafter Aufstieg begann. L'Ermita, Clos Erasmus oder Finca Dofi heissen die Weine, die innerhalb kurzer Zeit zu raren Weinen auf dem internationalen Markt wurden. Das Priorat, wie es in Katalonien genannt wird, ist aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Im Jahr 2001 wurde das Priorat zur höchsten spanischen Qualitätsstufe DOCa (D.O.C.) erhoben. Zur Zeit sind die Anbaugebiete Priorato und Rioja die beiden einzigen, die diese höchste Herkunftsbezeichnung tragen dürfen. Motoren für den Erfolg sind einige junge Winzer um Alvaro Palacios und René Barbier. Palacios stammt aus der im Rioja tätigen Weinbau-Dynastie Palacios Remondo. Er lernte bei Christian Moueix im Bordeaux, dem "Vater" der Pomerol Weine von Château Pétrus und Château Trotanoy die Geheimnisse der grossen Bordeauxweine kennen und brachte sein Wissen in der für ihn neuen Region Priorato ein. Die Enklave (197 km² Fläche) mit rund 1500 ha Rebbergen inmitten der Provinz Tarragona wurde nach dem im Jahre 1163 gegründeten Karthäuser-Kloster "Priorat der Gottesleiter" (Priorato de Scala Dei) benannt. Von dem Kloster sind nur noch Ruinen zu sehen. Die tiefdunklen kirschroten und konzentrierten Rotweine sind sehr alkoholstark (13,75 bis 15° ). Sie benötigen mindestens fünf Jahre Flaschenreifung, sind aber bis zu 25 Jahre alterungsfähig. Rotweine werden zu 90% kultiviert und zählen auf Grund des besonderen Terroirs und des extrem niedrigen Hektar-Ertrages (nur 5-6 hl/ha) zu den berühmtesten und besten Spaniens. Noten reifer Früchte und des Schieferbodens sind erkennbar. Zugelassene rote Rebsorten: Garnacha Tinta (Grenache), Garnacha Peluda und Mazuela. Weiße Rebsorten : Garnacha Blanca, Macabeo, Pedro Ximénez. Die wenigen Weißweine fallen durch ihre brillante, strohgelbe Farbe auf. Die Aromen sind fruchtig und erinnern an Bergkräuter. Im Gaumen wirken sie warm und angenehm. Die Weinberge der rund 50 Winzer sind meistens terassenförmig in einer Höhe von 150 - 1000m ü NN. an den Hängen der Montsant Berge angelegt. Zu ihren Füssen fliesst die Siurana, ein Nebenfluss des Ebro. Folgende Gemeinden liegen in der D.O.C. Priorato: Bellmunt del Priorat, El Molar, Falset, Gratallops, La Morera de Montsant, La Vilella Alta, La Vilella Baixa, Poboleda, Porrera, Scala Dei, Torroja del Priorat. Die für das Priorato zuständige Regelbehörde ist das "Consejo Regulador D.O.Ca. Priorat" in Torroja Del Priorat / Tarragona .

Weblinks


- [http://www.priorat.org/ ausführliche Touristeninfos (catalan)]
- [http://www.spanien-katalonien.info/03_land.html Landschaftsbilder und Weinanbau im Priorat] Kategorie: Weinbaugebiet

Alicante

Alicante (katalanisch/valencianisch Alacant) ist eine spanische Hafenstadt mit einer der ältesten Eisenbahnverbindungen Spaniens. Es ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der autonomen Region València. València Alicante ist eine der am schnellsten wachsenden Städte Spaniens. Seine Wirtschaft basiert hauptsächlich auf Tourismus und Weinproduktion. Neben Wein werden auch Olivenöl und Obst exportiert. Daneben gibt es Leichtindustrien wie Lebensmittelverarbeitung sowie eine Leder-, Textil- und Steinzeugindustrie. Eine Spezialität ist Turrón (kat. Torró). Er besteht normalerweise hauptsächlich aus Mandeln (ca. 60%), Eiklar und Honig, doch mittlerweile gibt es Turrón auch mit Nougat und Nüssen so wie in einigen weiteren Variationen. Es gibt eine regelmäßige Fährverbindung zu den Balearen und einen internationalen Flughafen in der Nähe. Eine bemerkenswerte Sehenswürdigkeit ist die Burg Castillo de Santa Bárbara, die sich oberhalb der Stadt auf einem Felsen befindet. Von Alicante aus wird die 3 Meilen entfernte Touristeninsel Tabarca verwaltet.